Für wen? – Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees lässt Schüler:innen über verbreitete Rollenbilder hinausblicken und schafft eine wichtige Grundlage für eine zufriedene berufliche Zukunft. Der Impulsvortrag zeigt, wie Berufsorientierung stärkenorientiert im Unterricht umgesetzt werden kann – mit direkt einsetzbaren Materialien, Methoden und praxisnahen Impulsen.
Berufsorientierung ist heute in den meisten Bundesländern verbindlich verankert. Lehrpläne, häufig ab Klasse 7, greifen Themen der Arbeits- und Berufswelt in Fächern wie Geografie/Wirtschaft oder Sozialkunde auf. Gleichzeitig zeigen Studien, dass geschlechtsspezifische Rollenvorstellungen sehr früh entstehen und Bildungs- sowie Berufsentscheidungen deutlich prägen.
Wenn Schüler:innen bestimmte Wege aufgrund von Rollenbildern und aus Sorge vor Zuschreibungen nicht in Betracht ziehen, bleiben individuelle Potenziale ungenutzt – mit Folgen für jede:n Einzelne:n ebenso wie für Gesellschaft und Wirtschaft.
Klischeefreie Berufsorientierung ist daher nicht nur ein pädagogischer Ansatz, sondern leistet einen wesentlichen Beitrag zu Chancengerechtigkeit, verantwortlicher Schulentwicklung und einer zukunftsorientierten Bildungspraxis. Das Konzeptder klischeefreien Berufsorientierung unterstützt Schulen dabei, Schüler:innen entsprechend ihrer Stärken zu begleiten – unabhängig von äußeren Erwartungen.
Näheres zum Programm sowie die Anmeldung finden Sie hier.
Veranstalter: Robert Bosch Stiftung
Datum/Zeit
05.05.2026
16:00 - 17:30 Uhr

