Studie der Universität Potsdam zur Berufs- und Studienorientierung

Uni Potsdam Studie BSO
Foto: Auszug aus der Studie

Welche Gründe bewegen Jugendliche, sich für oder gegen einen Ausbildungsplatz zu entscheiden? Was treibt sie an, was hemmt sie in der Berufswahl? Im Auftrag des Partnerkreises Industrie und Wirtschaft der Universität Potsdam hat der Lehrstuhl Marketing II die Berufsorientierung Jugendlicher in Brandenburg und Berlin untersucht. Zwischen November 2015 und Januar 2016 sowie im April 2016 wurden 779 Schülerinnen und Schüler der 9. bis 13. Klassenstufe befragt. Im Ergebnis der Studie, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) unterstützt wurde, sollen  Informations- und Beratungsangebote künftig besser an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst werden. Dazu dienen aus der Studie resultierende Handlungsempfehlungen für alle am Ausbildungsmarkt Agierenden. Kurzfassung der Studienergebnisse.

Der Ferienjob eine gute Gelegenheit das Arbeitsleben kennenzulernen

Ferienjob
Foto: Ausschnitt des Flyers vom Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin

Sechs Wochen schulfrei – viele Schülerinnen und Schüler nutzen die Zeit, um mit einem Ferienjob ihr Taschengeld aufzubessern und das Arbeitsleben kennenzulernen. Dabei sind einige Regeln zu beachten: Jugendliche müssen mindestens 15 Jahre alt sein und dürfen insgesamt 20 Tage im Jahr, also vier Wochen arbeiten. Samstags, sonntags, an Feiertagen und nachts dürfen Ferienjobberinnen und -jobber nicht oder nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Ebenso wenig sind gefährliche oder belastende Arbeiten erlaubt. Was bei Ferienarbeit für Schülerinnen und Schüler zu beachten ist sowie die wichtigsten Bestimmungen zu Ferienjobs hat das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) in einem Flyer zusammengefasst.

Häufigster Ausbildungsberuf 2015: Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel

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Quelle: Statistisches Bundesamt, Darstellung SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg

Laut dem Statistischen Bundesamt haben im Jahr 2015 insgesamt 516.639 Jugendliche einen neuen Ausbildungs­vertrag abgeschlossen. Der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel belegte mit 30.474 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Verkäufer/-in, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie Industriekaufmann/-kauffrau. Etwa ein Viertel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf diese fünf häufigsten Ausbildungsberufe.

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planet-beruf.de erhält Comenius-Medaille

comenius edu media auszeichnung

Das planet-beruf.de-Bewerbungstraining mit App der Bundesagentur für Arbeit ist als beispielhaftes digitales Bildungsmedium mit der Comenius-EduMedia-Medaille 2016 ausgezeichnet worden. Schülerinnen und Schüler erhalten hier Hilfestellungen zum richtigen Formulieren im Anschreiben, zum Meistern von Auswahltests und erfahren auch, was bei einer Online-Bewerbung zu beachten ist.

Bewerbungstraining und Berufsorientierung an der Walter-Gropius-Schule

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Foto: Vivantes mit viel Anschaulichem vor Ort | © UVB 2016 / Sophia Madeleine Gaebler

Eine gute Bewerbung ist der erste Schritt ins Berufsleben und die eigene Selbstständigkeit. Doch was gehört zu einer guten Bewerbung? Wie überzeugt man im Bewerbungsgespräch? Und welche Möglichkeiten bietet eine Ausbildung? Um diese Fragen zu beantworten, fand am 18. und 19. Juli an der UVB-Partnerschule Walter-Gropius wieder ein Bewerbungstraining mit knapp 90 Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse statt. In den zwei Tagen wurden Bewerbungssituationen durchgespielt und Berufsbilder in den Bereichen Handel, Handwerk, M+E und Pflege/Gesundheit vorgestellt. Durch das Feedback und die Anregungen der Experten konnten sich die Schülerinnen und Schüler ein Bild von den eigenen Stärken und Fähigkeiten machen und Selbstvertrauen für die bald anstehenden Bewerbungsgespräche gewinnen. Ganz praktische Tipps und Einblicke gaben u. a. Auszubildende von Daimler, Gegenbauer, Hornbach und Vivantes, die ihre persönlichen Erfahrungen mit Bewerbungen und aus ihrer Ausbildungszeit mit den Jugendlichen teilten.

Mitgliederversammlung des Netzwerk Zukunft

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Foto: © Stiftung „Fachkräfte für Brandenburg“ 2016 / Stefanie Schilling

Am 14. Juli 2016 hat die ordentliche Mitgliederversammlung des  Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. stattgefunden. Zukünftig wird das Land Brandenburg als Mitglied durch die für Bildung, Wirtschaft und Arbeit zuständigen Ministerien vertreten sein. Der Vorstand des Netzwerk Zukunft, Herr Spieß von der IHK Potsdam, konnte daher im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung außer Herrn Dr. Drescher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) nun auch Frau Staatssekretärin Hartwig-Tiedt sowie Herrn Staatssekretär Fischer als Repräsentanten des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) bzw. des Ministeriums für Wirtschaft und Energie (MWE) als weitere Mitwirkende im Netzwerk Zukunft begrüßen.

SCHULEWIRTSCHAFT: Engagement für Flüchtlinge

SW Aktivitäten für Flüchtlinge

Eine Arbeitsgruppe aus dem SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerk hat gemeinsam mit IW-Wissenschaftlern ein Informationspaket zu Zahlen, Daten und Fakten sowie den rechtliche Rahmenbedingungen und Praxisbeispiele zur Integration und Förderung von Flüchtlingen erarbeitet. Ergebnis ist ein Foliensatz, der auch von den Arbeitskreisen eingesetzt werden kann und in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird. Ab sofort unter www.landderpotenziale.de.

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Handwerk hat Zukunft!


Foto: ZVSHK

Zeit zu starten – die neue Nachwuchskampagne des SHK-Handwerks, gibt einen Überblick über die vier Ausbildungsberufe in den Handwerken (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Behälter- und Apparaturbauer, Klempner, Ofen- und Luftheizungsbauer). Auf „Zeit zu starten“ finden Interessierte passende Betriebe in ihrer Nähe und können auch gleich eine vorgefertigte Bewerbung ausfüllen.

Digitale Bildung – EdTechs stellen sich vor

time for kids logo

Netzwerksicherheit und -management für Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen – Die TIME for kids Informationstechnologien GmbH wurde 2001 gegründet und steht für Technologien aus Telekommunikation, Informationstechnik, Multimedia und Edutainment. Das Unternehmen ist Marktführer beim Kinder- und Jugendschutz im deutschsprachigen Raum und zudem Spezialist für Netzwerksicherheit und -management. Seit 2002 unterstützt Time for kids gesellschaftlich wichtige Projekte durch die dauerhafte Förderung der gemeinnützigen TIME for kids Foundation.  

Digitale Bildung – EdTechs stellen sich vor

TeacherStudio

Alle Informationen zum Unterricht an einem Platz – TeacherStudio ist Schüler- und Notenverwaltung, Lehrerkalender sowie Kursheft in einer App – verfügbar für PC, Tablet und Smartphone. Die App bündelt alle wichtigen Informationen und Arbeitsprozesse, die in der Schule anfallen. So können Lehrer Schülerdaten verwalten, Noten berechnen, Fehlzeiten erfassen und Unterrichtsstunden planen. Dabei sind die Daten von jedem Endgerät aus flexibel und überall verfügbar.

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