International

Berufsbildung entdeckt Europa

Foto: © Javier Allegue Barros, Unsplash

4. April 2025: Erasmus+ boomt. Das zeigt sich vor allem in der Berufsbildung. 2024 erhielten rund 37.000 Auszubildende die Chance, mithilfe eines Erasmus+-Stipendiums während ihrer Ausbildung ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Im Vergleich zu 2023 entspricht dies einem Anstieg um 45 Prozent, und es stellt die höchste seit 1995 erreichte Zahl an Teilnehmenden dar. Dies zeigen neueste Daten der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB).

Nicht nur Berufsschüler:innen, sondern auch Lehrkräfte und Ausbildungspersonal qualifizieren sich zunehmend über Erasmus+ im Ausland. Das tun sie, indem sie beispielsweise fachspezifische Fortbildungskurse besuchen, eine Lehrtätigkeit ausüben oder in beruflichen Schulen hospitieren. Mehr als 9.000 von ihnen erhielten 2024 eine Förderzusage, 21 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Ausbilder:innen in den Betrieben sowie die Lehrenden an Berufsschulen sind die eigentlichen Möglichmacher von Erasmus+. Sie stellen in der Regel die Anträge auf Projektförderung, treffen Absprachen mit den Partnerbetrieben im Ausland und bereiten die Auszubildenden auf ihre Auslandsaufenthalte vor. Dank ihres Einsatzes sind Auslandspraktika zunehmend Teil der strategischen Ausrichtung von Ausbildungseinrichtungen, was die Internationalisierung der Berufsbildung fördert.

Um Projektideen finanzieren zu können, stellt Erasmus als größtes EU-Förderprogramm für den Zeitraum 2021 bis 2027 insgesamt 28,4 Milliarden Euro zur Verfügung, davon mindestens 4,3 Milliarden Euro für die berufliche Bildung. Umgesetzt wird das Programm in Deutschland von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung. Die nächste Antragsfrist ist der 1. Oktober 2025. Interessierte Ausbildungsbetriebe, Kammern oder berufliche Schulen können sich an die NA beim BIBB oder andere Beratungsstellen wenden. Mit den »Erasmus+-Beratenden Berufsbildung« wurde dazu eigens ein Netzwerk an regionalen Beratungsstrukturen geschaffen. Eine Übersicht über Kontakte in den jeweiligen Regionen findet sich hier.

Masterclasses – Hands on Particle Physics

Foto: © Cristian Escobar, Unsplash

27. Januar 2025: Vom 24. Februar bis 11. März 2025 werden weltweit über 13.000 Schüler:innen aus 60 Ländern bei den Internationalen Forschungstagen Hands on Particle Physics dabei sein.

Die Teilchenphysik rund um den Large Hadron Collider LHC am CERN in Genf hat Einzug in das gesellschaftliche Leben gehalten. Diskussionen über Mikrokosmos, Higgs-Teilchen und Schwarze Löcher finden längst nicht mehr nur unter Wissenschaftler:innen statt, sondern werden auch in den Medien geführt und wecken damit das Interesse der Öffentlichkeit.

Die Veranstaltungen stellen aktuelle Entwicklungen aus der Teilchenphysik vor, die oft noch nicht in Schulbüchern behandelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei das eigenständige Auswerten von Messdaten sowie das Identifizieren von Elementarteilchen in LHC-Daten, die bei Teilchen-Kollisionen am CERN in Genf aufgezeichnet wurden.

Lassen Sie sich inspirieren bei verschiedenen Angeboten, die sich auch explizit an Schüler:innen oder Lehrer:innen richten!

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Für wen? – pädagogisches Personal von Kitas, Horten und Grundschulen. Welchen Einfluss haben Räume, Umgebungen und das Miteinander darauf, wie Kinder ihrer natürlichen Lust am...
Veranstaltungen am 16.03.2027

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