Ausbildung

Die nächsten digitalen Elternabende 2026

Foto: © Javier Allegue Barros, Unsplash

4. Februar 2026: Ihr Kind steht kurz vor dem Abschluss und die Suche nach dem passenden dualen Studium oder Ausbildungsplatz steht noch an? Die Bundesagentur für Arbeit veranstaltet vom 2. bis 12. März 2026 zum fünften Mal die digitalen Elternabende. Hier wird Ihnen als Eltern und Ihren Kindern die Möglichkeit geboten, Branchen und Unternehmen mit deren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in einer kompakten Stunde hautnah kennenzulernen. 

Sie erhalten Einblicke in:

Berichte von Azubis und dual Studierenden, wie sie es geschafft haben, das Bewerbungsverfahren zu bestehen und wie es ihnen in Ausbildung und dualem Studium ergeht. Außerdem treten Sie direkt mit unterschiedlichen Branchen- und Unternehmensverter:innen in Kontakt.

Hier finden Sie die anstehenden Termine und Einwahlen. Schauen Sie, was zu Ihrem Kind passt, und unterstützen Sie es bei den nächsten Entscheidungen. Viel Erfolg dabei!

Bundesteilhabepreis 2026: BERUFSEINSTIEG INKLUSIV

Foto: © Zan, Unsplash

11. November 2025: Zum siebten Mal lobt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Bundesteilhabepreis aus. Der Preis hat in jedem Jahr einen anderen Schwerpunkt. In diesem Jahr geht es um das Thema »BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen«. Das BMAS zeichnet jährlich gute Beispiele aus der Praxis und Modellprojekte aus, die vorbildlich für den inklusiven Sozialraum und bundesweit in Kommunen oder Regionen übertragbar sind. Der Fokus liegt auf dem reibungslosen Zusammenspiel aller Beteiligten im beruflichen Inklusionsprozess. Das Ziel ist, eine umfassende, dauerhafte berufliche Teilhabe zu ermöglichen. Auf diese Weise soll ein Höchstmaß an sozialer Teilhabe ohne Ausgrenzung von jungen Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt erreicht werden.

Was wird gesucht?

Gesucht werden gute Beispiele aus der Praxis, innovative Projekte, Strategien und Lösungen – die u.a. folgende Fragen ganz oder teilweise beantworten:

  • Welche innovativen Wege gibt es, um junge Menschen mit Behinderungen aktiv und erfolgreich in den Arbeitsmarkt einzubinden?
  • Wie gelingt eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten?
  • Welche Rahmenbedingungen und Strategien werden geschaffen, um eine erfolgreiche Vermittlung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen?
  • Wie können Übergangsphasen zwischen beruflicher Bildung und Beschäftigung zur Regel werden?
  • Was hat dazu beigetragen, dass sich Strategien und Abläufe inklusionsorientiert verändert haben?

Machen Sie mit und zeigen Sie mit Ihrem Beispiel aus der Praxis oder Modellprojekt das übertragbare Potenzial für andere!

Wer kann sich bewerben?

Teilnahmeberechtigt sind Akteurinnen und Akteure, die in den Bereichen der beruflichen Bildung und des Arbeitmarkts die Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Hierzu zählen Angebote der betrieblichen, der überbetrieblichen und der außerbetrieblichen beruflichen Bildung sowie auch z.B. Berufsbildungswerke (BBW), Berufsförderwerke (BFW) und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Zum Arbeitsmarkt zählen neben Arbeitgebenden ebenso Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Jugendberufsagenturen und Dienstleistende. Darüber hinaus sind Verbände und Vereine, Menschen mit Behinderungen, Stellen der öffentlichen Verwaltung sowie Kommunen und Regionen angesprochen. Bewerbungsstart war der 4. November, Abgabeschluss ist der 8. Februar 2026. Viel Erfolg!

Initiative: Wir sind Kunststoff

Foto: Tim Mossholder, Unsplash

30. September 2025: Die Initiative »Wir sind Kunststoff« erweitert ihre Webseite um den Bereich Ausbildung. Ziel ist es, Schulabgänger:innen für den Werkstoff Kunststoff zu begeistern und ihnen Karrierewege in der Kunststoffindustrie aufzuzeigen. Die Branche bietet zahlreiche Ausbildungsberufe und auch Duale Studiengänge in Maschinenbau, Produktion und Verarbeitung, die häufig eher unbekannt sind.

So findet man neben einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Berufe auch den Punkt der FAQ (wichtigste Frage: Wie viel verdient man eigentlich 😊), es kommen Azubis  zu Wort, und auf einer interaktiven Landkarte werden mögliche Ausbildungsbetriebe gezeigt. Klicken Sie doch mit Ihren Schüler:innen mal rein – es lohnt sich in jedem Fall in der Kunststoffindustrie. 

Ausbildungsplätze: Herkunft schlägt Leistung

Foto: Bernd Klutsch, Unsplash

22. August 2025: Eine Studie der Universität Siegen zeigt erstmals ein Ranking der Benachteiligung bei einem vermuteten Migrationshintergrund. Wenn sich ein »Lukas Becker« bei einem mittelständischen Betrieb um einen Ausbildungsplatz bewirbt, erhält er in zwei von drei Fällen eine Antwort. Bei einem »Yusuf Kaya« oder einer »Habiba Mahmoud« hingegen bleibt das Postfach eher leer, weil Betriebe Mehraufwand bei Personen mit Migrationsgeschichte befürchten. Das haben Forschende an der Universität Siegen in einem Feldexperiment herausgefunden, in dem sie Unternehmen fiktive Informationsanfragen gesendet hatten, die zuvor freie Ausbildungsplätze gemeldet hatten.

»Wir können es uns nicht leisten, Potenziale zu verschwenden«, warnt Prof. Dr. Ekkehard Köhler. »Besonders im Handwerk, das unter Nachwuchsmangel leidet, ist dies problematisch.« Die Siegener Ökonomin Dilara Wiemann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Ökonomische Bildung, sagt: »Für die benachteiligten Bewerber sind die Ergebnisse eine Katastrophe, denn selbst deutlich bessere Schulnoten oder soziales Engagement ändern nichts daran, dass Herkunft Leistung schlägt.« Auch ein Engagement beim Bundeswettbewerb »Jugend forscht« erhöhe die Chancen nicht.

Bei der Benachteiligung lässt sich laut Studie ein Ranking bei einem vermuteten Migrationshintergrund feststellen. Bewerber:innen mit deutsch klingenden Namen erhielten bei dem Feldversuch auf 100 Bewerbungen durchschnittlich 67 Antworten. Deutlich schlechter schnitten demnach Personen mit nicht-deutsch klingenden Namen ab: »Ivan Smirnov« (russisch) erhielt 56 Antworten, »Ariel Rubinstein« (hebräisch) 54, „Yusuf Kaya“ (türkisch) 52. Schlusslicht war »Habiba Mahmoud« (arabisch) mit nur 36 Antworten. Mehr zu den Ursachen und Hintergründen können Sie hier erfahren.

Werden Sie Ausbildungsbotschafter:in!

Foto: © Florian Freund, SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

18. Juli 2025: Sie haben schon erste Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule sammeln können? Sie möchten Ihre kommunikativen Fähigkeiten weiterentwickeln und andere für Ihren Ausbildungsberuf begeistern? Dann nehmen Sie jetzt an dieser Schulung der IHK teil und werden Sie Ausbildungsbotschafter:in! 🚀

Gemeinsam mit der IHK Berlin werden Sie den Berufsorientierungsprozess von Jugendlichen vor Ort an den Berliner Schulen unterstützen. Ihre Erfahrungen werden somit zu einem wertvollen Beitrag für die Schüler:innen. Denn Sie geben nun die Berufsorientierung, die im Schulalltag häufig zu kurz kommt – praxisnah und auf Augenhöhe stellen Sie Ihren Ausbildungsberuf vor und teilen Einblicke aus Betrieb und Berufsschule. Gleichzeitig erhalten Sie durch immer neue Schulklassen die Möglichkeit, Ihre Präsentationsskills auf die Probe zu stellen und auszubauen. Darüber hinaus erwarten Sie kreative Formate und spannende Sonderveranstaltungen. 💡

Folgende Schulungstermine (jeweils 2 Tage) stehen für 2025 aktuell zur Auswahl:

📅 Mittwoch, 24.09. und Mittwoch, 08.10. | jeweils 9:00 bis 15:00 Uhr

📅 Mittwoch, 01.10. und Mittwoch, 15.10. | jeweils 9:00 bis 15:00 Uhr

📅 Dienstag, 04.11. und Dienstag, 18.11. | jeweils 9:00 bis 15:00 Uhr

Die Schulungen finden in den Räumlichkeiten der IHK Berlin in der Berliner Fasanenstraße statt. Wollen Sie zum Role Model werden? Dann melden Sie sich hier an.

unternehmensverbaende berlin-brandenburg

SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg wird getragen von den Unternehmens­verbänden Berlin-Brandenburg

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