KI

»Zuku_KI« – Umweltschutz trifft KI. Ein Planspiel.

Foto: © ThisisEngineering RAEng, Unsplash

7. Juli 2026: Wie hängen Künstliche Intelligenz und Umweltschutz zusammen? Und wie sieht eigentlich ein KI-Rechenzentrum aus? Solchen Fragen widmet sich unser Planspiel Zuku_KI – Umweltschutz trifft KI.

Schüler:innen ab der 8. Klasse schlüpfen dabei in die Rollen verschiedener Expert:innen und diskutieren über den Bau eines neuen KI-Rechenzentrums mitten in der Natur. Das Planspiel wurde bereits zweimal von Schüler:innen getestet – und kam sehr gut an. Ein Schüler berichtete: »Ich hatte vorher keine Vorstellung davon, wie solche Themen besprochen werden und dass es so etwas wie Expert:innenräte überhaupt gibt. Das hat sich zum Teil schon richtig professionell angefühlt.«

Ihr könnt euch aktuell kostenfrei für das Programm Zuku_KI vormerken lassen. Ab September verschicken wir das fertige Planspiel bundesweit an 300 Schulen und Bildungseinrichtungen. Hier geht es zur Anmeldung.

Chance: Joachim Herz Preis für Berufliche Bildung

Foto: © Berliner Hochschule für Technik

8. Juni 2026: Wie bereitet die Berufliche Bildung junge Menschen auf eine zunehmend digitale und KI-geprägte Arbeitswelt vor? Mit dem Joachim Herz Preis – Berufliche Bildung wird ein innovatives Konzept mit Modellcharakter ausgezeichnet, das Künstliche Intelligenz und digitale Technologien in die Berufliche Ausbildung integriert und neue Impulse für die Fachkräfteausbildung setzt.

Gefördert wird ein Projektvorhaben einer Beruflichen Schule oder eines Verbundes aus Beruflichen Schulen. Das zugrundeliegende Konzept muss einen herausragenden Innovationsgrad, eine nachhaltige Umsetzbarkeit sowie eine didaktische Einbindung von Künstlicher Intelligenz und digitaler Technologie in Lehr- und Lernprozesse aufweisen. Die Beteiligung von Schüler:innen und Betrieben muss erkennbar und das Vorhaben auf andere Berufliche Schulen übertragbar sein.

Die Bewerbungsphase läuft bis zum 7. September 2026. Die Joachim Herz Stiftung bietet bis dahin regelmäßig Online-Infoveranstaltungen zum Preis an. Hier sehen Sie die Termine und alles Wissenswerte rund um die Ausschreibung.

NELE Campus Neue Lernkultur – Weiterbildungsplattform

Foto: © Scott Graham, Unsplash

9. Februar 2026: Der NELE Campus bietet als kostenfreie Selbstlernplattform für Lehrkräfte, Schulleitungen und Pädagog:innen Lerninhalte zu vielfältigen, aktuellen und praxisorientierten Themen rund um das Thema Schule.

Die Inhalte sind wissenschaftliche fundiert, von pädagogischen Fachkräften aufgearbeitet und kostenfrei verfügbar. Mit einer breiten Themenvielfalt und Inhalten zu Künstlicher Intelligenz in Schule und Unterricht, mentaler Gesundheit im Kontext Schule, Deeper Learning oder datenbasierter Schulentwicklung, aufgearbeitet in kurzen Lerneinheiten von 15 bis 60 Minuten, können die Nutzer:innen Wissen erweitern, vertiefen oder ganz praxisnah Unterrichtsimpulse gewinnen.

Hier geht es zur Übersicht auf der NELE Campus Startseite. Sie können sich im NELE Campus anmelden, Teil der Community werden und dabei helfen, eine neue Lernkultur zu etablieren, in der Lernen offen, diversitätssensibel und schüler:innenorientiert gestaltet und realisiert wird.

Praktische Lösungen & Unterstützung für die Schule

Foto: IHK Berlin

VERANSTALTUNGSTIPP: Am 7. Oktober 2025 findet von 14 bis 18 Uhr die erste Produkt- und Servicebörse Education in der IHK Berlin statt. Mitten in der Stadt bietet die Börse Lehrkräften, Schulleitungen und pädagogischem Personal praxisnahe Lösungen und konkrete Unterstützung für den Unterrichts- und Schulalltag. Start-ups, etablierte Anbieter und Projekte präsentieren ihre Angebote und stehen für Austausch und Gespräche bereit.

Was Sie erwartet:

  • Eine Messe mit über 50 Ausstellenden: Von innovativen Start-ups bis zu erfahrenen Bildungspartnern
  • Praxisnahe Angebote zu MINT, KI, Sprache, Berufsorientierung, Soft Skills u. v. m.
  • Zeit für Gespräche & Netzwerke – ganz ohne Frontalvorträge
  • Austausch mit Lehrkräften aus anderen Schulen

Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

Aktuelles Schulbarometer veröffentlicht

Foto: © Sigmund, Unsplash

10. Juli 2025: Mit dem Deutschen Schulbarometer lässt die Robert Bosch Stiftung seit 2019 regelmäßig repräsentative Befragungen zur aktuellen Situation der Schulen in Deutschland durchführen. Vor Kurzem wurden die zentralen Ergebnisse der repräsentativen Lehrkräftebefragung 2025 veröffentlicht. Darin werden sieben zentrale Themenbereiche beleuchtet: aktuelle berufliche Herausforderungen, Demokratiebildung und Partizipation, Künstliche Intelligenz, berufliche Zufriedenheit und Belastungserleben, psychosoziale Unterstützungsangebote sowie Fortbildungsaktivitäten und Zusammenarbeit im Kollegium.

Die aktuelle Erhebung zeigt deutlich, dass die grundsätzliche Berufszufriedenheit aller Belastungen zum Trotz hoch bleibt. Die Mehrheit (90 %) der Lehrkräfte unterrichtet gern und fühlt sich ihrer Schule verbunden, heißt es im detaillierten Forschungsbericht. Aber immer mehr Lehrkräfte (42 %) empfinden das Verhalten der Schüler:innen als größte Belastung im Schulalltag (2024: 35 %). Verhaltensauffälligkeiten, geringe Motivation, fehlender Lernwille, psychische Belastungen und Konzentrationsprobleme werden hier als größte Herausforderungen genannt. An zweiter Stelle stehen Arbeitsbelastung und Zeitmangel (34 %) – ein Anstieg um sechs Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Erstmals wurde auch die Demokratiebildung an Schulen kritisch erfasst. Demnach ist die Mitbestimmung von Schüler:innen sehr begrenzt. Auf die Wahl von Unterrichtsinhalten, Materialien oder Beurteilungskriterien haben sie laut Mehrheit der Lehrkräfte kaum Einfluss. Lediglich bei der Aufstellung von Klassenregeln dürfen sie meist mitentscheiden (86 %). Nur 33 % der Lehrkräfte geben an, dass Schüler:innen bei schulweiten Entscheidungen in größerem oder mittlerem Umfang mitbestimmen können. Dennoch hält mehr als die Hälfte der Befragten die bestehenden Partizipationsmöglichkeiten für ausreichend.

Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht überwiegt Skepsis: Drei von fünf Lehrkräften befürchten negative Auswirkungen auf die Lernentwicklung, erkennen aber zugleich Potenziale für personalisiertes Lernen. Etwas mehr (62 %) fühlen sich im Umgang mit KI-Tools unsicher. Mehr als die Hälfte nutzt sie bislang selten oder gar nicht (55 %), 45 % greifen regelmäßig auf KI zurück, etwa zur Aufgabenstellung oder Unterrichtsplanung (56 %).

Möchten Sie noch mehr zu den Ergebnissen erfahren? Hier können Sie weiterlesen.

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SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg wird getragen von den Unternehmens­verbänden Berlin-Brandenburg

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