Zum Thema gemacht

Hilfe für Azubis – mit dem DUO Mentoring-Programm

Im DUO Mentoring-Programm können Berliner Auszubildende kostenlos im 1:1-Tandem mit ehrenamtlichen Mentor:innen ganz individuell begleitet werden. So kann die berufliche Situation stabilisiert und privater Stress gemindert werden.

DUO ist komplett kostenfrei, da das Programm von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert wird. Es wendet sich insbesondere an Frauen und FLINTA-Personen, aber auch Männern sind ganz herzlich willkommen. Es geht in erster Linie darum, dass mehr Azubis ihre Ausbildung mit Erfolg und Spaß durchziehen und jemanden außerhalb des Betriebs und persönlichen Umfelds zum Reden haben.

Auszubildende können sich über die Website direkt anmelden, eine Bewerbung ist nicht erforderlich. Es werden auch Online-Informationsveranstaltungen am 15.07. und 16.07.2026, jeweils von 17 bis 17.45 Uhr, angeboten.

Willkommen 2026!

Foto: © Ian Schneider, Unsplash

31. Dezember 2025: Allen Leserinnen und Lesern, Lehrkräften, BO-Verantwortlichen, Unternehmensvertreterinnen und -vertretern, Eltern, Schülerinnen und Schülern wünschen wir einen guten und gesunden Start ins Jahr 2026. Möge es weltweit ein friedlicheres Jahr werden …

Über Rückmeldungen von Ihnen freuen wir uns immer sehr. Wer Themen oder Termine vorschlagen möchte, kann sich gern per E-Mail an zeitschel@uvb-online.de wenden.

Berufsausbildung: Unterstützung bei Verpflegung + Unterkunft

In Brandenburg können Berufsschülerinnen und Berufsschüler Zuschüsse zu den Kosten für Unterkunft und Verpflegung erhalten. Auch Auszubildende, die eine Berufsschule außerhalb ihres Wohnortes besuchen und dafür eine auswärtige Unterkunft in Anspruch nehmen, können einen Antrag stellen.

Welche Voraussetzungen genau zu erfüllen sind, ist hier zu erfahren.

Gute Chancen: Jetzt einen Ausbildungsplatz sichern!

Foto: © Florian Freund, SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

24. Juli 2025: Bundesweit gibt es auch in diesem Jahr weit mehr freie Ausbildungsplätze als Suchende. Von Oktober 2024 bis Mai 2025 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 375.000 Bewerber:innen für eine Ausbildungsstelle. Davon hatten im Mai 191.000 junge Menschen weder einen Ausbildungsplatz noch eine Alternative gefunden. Viele Unternehmen suchen jedoch weiter intensiv Azubis, um Fachkräfte für die Zukunft zu sichern.

Besonders gute Chancen bestehen noch im Verkauf

Gerade in Berufen, die nicht so viele Jugendliche im Fokus haben, sind noch zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt. Fast 42.000 unbesetzte Ausbildungsstellen gibt es in Verkaufsberufen (ohne Spezialisierung), 19.000 in Hoch-, Tief- und Ausbauberufen, 16.000 in Mechatronik, Energie- und Elektrotechnikberufen, jeweils etwa 11.000 in Lagerlogistikberufen und in Lebensmittelherstellung und -verkauf. Auch in Metallberufen, Hotel- und Gaststättenberufen (inkl. Köche) und in Maschinenbau- und Betriebstechnikberufen sind noch viele Ausbildungsplätze frei.

Fast 40 Prozent wollen in einen der Top-Ten-Berufe

Auch in diesem Ausbildungsjahr interessieren sich junge Menschen besonders für eine Ausbildung als Kauffrau:mann für Büromanagement, als Kfz-Mechatroniker:in, als Medizinische:r Fachangestellte:r oder als Verkäufer:in. Die BA ermutigt dazu, auch andere der insgesamt 328 Ausbildungsberufe in Betracht zu ziehen. Ein individuelles Beratungsgespräch zur beruflichen Orientierung kann jungen Menschen hier ganz neue Möglichkeiten eröffnen: Die Berufsberater:innen in den Arbeits- und Jugendberufsagenturen geben einen neutralen Ausblick auf die künftige Entwicklung der Berufe und Beschäftigungschancen. Sie informieren außerdem umfassend zu den Ausbildungsangeboten am Wohnort und im Umkreis. Die für Sie passende Ansprechperson können Sie hier finden.

Einsamkeit junger Menschen Gefahr für Demokratie

Schule Wirtschaft
Foto: © Florian Freund, SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

30. Mai 2025: Wer sich als junger Mensch in Deutschland einsam fühlt, ist unzufriedener mit der Demokratie und glaubt kaum daran, dass es lohnend ist, sich für die Gesellschaft zu engagieren. Das geht aus einer Befragung von 16- bis 30-Jährigen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Neben dem fehlenden Engagement droht eine wachsende Anfälligkeit für politische Entfremdung und Radikalisierung. Einsamkeit ist daher nicht nur ein individuelles und soziales Problem, sondern auch eine Gefahr für die Demokratie.

60 Prozent der jungen Menschen in Deutschland, die sich stark einsam fühlen, glauben somit nicht, dass sie politische oder gesellschaftliche Veränderungen bewirken können. Von denjenigen, die sich nicht einsam fühlen, zweifeln 42 Prozent daran, mit ihrem Handeln etwas bewegen zu können. Ein ähnliches Bild zeigt sich auf lokaler Ebene: Während sich ein Drittel der nicht einsamen Befragten die Fähigkeit abspricht, Dinge in ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde verändern zu können, sind es bei den stark Einsamen mehr als die Hälfte (52 Prozent). Auch das Vertrauen in demokratische Strukturen ist bei den stark Einsamen deutlich geschwächt: 63 Prozent zeigen sich unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland, bei den nicht Einsamen sind es 41 Prozent. Zu dieser spannenden und hochaktuellen Studie sowie den Handlungsempfehlungen der Autorinnen finden Sie hier.

unternehmensverbaende berlin-brandenburg

SCHULEWIRTSCHAFT Berlin und Brandenburg wird getragen von den Unternehmens­verbänden Berlin-Brandenburg

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